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Sonntag, 7. Juli 2013

endlich sommer

fast sah es so aus, als wäre mein blog-projekt schon wieder eingeschlafen.
war's nicht! ich geb zu, ich hab oft daran gedacht, doch im moment fehlte mir einfach die zeit.
für die, die mich nicht kennen: ich bin sozusagen "saisonarbeiter". es gibt zeiten im jahr, da bin ich rund um die uhr unterwegs (wie momentan), da habe ich kaum luft, irgendetwas neben der arbeit zustande zu bringen. und zu anderen zeiten, da hab ich mehr spielraum, essen zu kochen, zu fotografieren, und darüber zu schreiben.
ihr werdet also in unregelmäßigeren abständen von mir lesen. aber manchmal ist eine kleine pause ja auch nicht schlecht.

zugegeben, ich habe die chance verstreichen lassen, unser fresswochenende in berlin blogtechnisch zu verwerten. doch ich fand es einfach nicht nett, bei einem tollen abendessen oder brunch anzufangen, das essen zu knipsen.
den carrot cake hatte ich zwar fotografiert, aber das verarbeiten stünde noch aus. und ein neue produkt-entdeckung werde ich wohl noch mal die tage hinterherschieben...
irgendwie muss ich da wohl einen zwischenweg finden.

ich gelobe besserung in stresszeiten, was das posten angeht. vielleicht ab und zu mal einen dinner shot ohne ausführliches rezept. ich fang damit am besten gleich an:

heute gab's einen sommerlichen, kalten nudelsalat mit soba-nudeln.
ganz einfach! soba-nudeln, brokkoli und blumenkohl kochen (muss ich knackig beim gemüse dazu sagen?), kalt abbrausen, frühlingszwiebeln dazu geben.
drüber ein dressing aus tahin, zitronensaft, sojasauce, ein paar tropfen sesamöl, wasabi und etwas agavendicksaft. noch ein bisschen schwarzer sesam. räuchertofu kurz angebraten (fett auf küchenkrepp abtropfen!), ketjap manis drauf. fertig.
sieht auf dem teller so aus: voilà!


Montag, 3. Juni 2013

backe backe kuchen

ja, ich bin eine schlechte hausfrau. und ja, ich bin ein noch viel schlechterer blogger.
erst back ich nicht mal selbst, dann schreib ich nicht darüber.
so geht das nicht!

also. in anbetracht des jahreszeitlichen angebots schrie ich: "back mir einen rhabarber-streuselkuchen". und das, wo der arme mann bereits am herd stand und pancakes zum frühstück wendete. ja, die herzkönigin is nix gegen mich!

also durchforstete der mann [der später ja immerhin noch mit wagner belohnt wurde in anlehnung an den wagnerschen stabreim auch der titel. ok, eigentlich hätte er dann besser brötchen gemacht...] das internetz nach einem rezept und buk mir diese pracht einen rhabarber-pudding-streusel!



Montag, 27. Mai 2013

what's in a name?

hubby tart? my significant other? or, referring to ms. lawson, der göttergatte? egal. jedenfalls ist eigentlich meine bessere hälfte der bäcker von uns beiden. muss in der familie liegen. großmutterns quarktaschen, mutterns flattertorte... das händchen für teig liegt offensichtlich in den genen!

dieses wochenende gab's eine seiner spezialitäten... und auch hier stellt sich die frage der benennung:


berliner. kreppel. pfannkuchen. sufganiyot. jelly doughnuts. hillomunkki...
so nennen beispielsweise die finnen das, was im klassischen küchenhochdeutsch wohl berliner pfannkuchen genannt wird.
ein großartiges veganes rezept hat der göttergatte seinerzeit bei hell yeah it's vegan! gefunden, und daran orientiert sich auch die folgende step-by-step dokumentation. [eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mit sowas in diesem blog nicht anzufangen, aber, weils so schön ist, und überhaupt, gute vorsätze... pffff!]

Samstag, 25. Mai 2013

ligurische variation

mistwetter. autobahnfahrt. parkplatznot. champions league.
also, was schnelles, herzhaftes, leckeres.

ligurische pasta!


riesen vorteil: wasser aufsetzen, und bis es kocht, alles auf gleiche kochgröße schnibbeln. denn wenn man nicht kocht wie das ehepaar meuth/neuner-duttenhofer, dann wirft man die drei hauptzutaten – zu gleichen teilen nudeln, kartoffeln und grüne bohnen – auf einmal in einen großen topf kochendes wasser.
abgießen, pesto drüber und gut vermengen – voilà!


die variation: süßkartoffeln statt herkömmlichen, und selbstgemachtes bärlauch-pesto statt normalem 'genovese'.  zwei, drei pinienkerne – fertig!

Freitag, 24. Mai 2013

wenn du geburtstag hast...


richtig! johnny. marlene. hollaender.
denn genau, johnnie hatte gestern geburtstag. [nicht schlagen, eine bessere einleitung fiel mir auf die schnelle nicht ein, und ich schreib' ja nicht für die zeitung oder das fernsehen, sondern nur fürs internet, und auch nur ganz privat, und eigentlich geht's ja nur ums essen...]
und zu diesem gehört auch ein richtiger geburtstagskuchen.

eigentlich wollte ich ja was aus meiner neuen errungenschaft, ms. cupcakes - the naughtiest vegan cakes in town, backen. doch das einzige, das sie mit rhabarber zubereitet, beinhaltet lediglich tinned rhubarb...

allerdings hatte ich rhabarber noch in der biokiste, und da kam mir die idee, dass rhabarber und mohn eine nette kombi sein könnten.

irgendwann hatte ich mal einen mohn-kirsch-käsekuchen gebacken, und auf der suche nach einem ähnlichen rezept wurde ich hier fündig.

in der von mir rhabarbisierten veganen fassung liest sich das dann ungefähr so:

Montag, 20. Mai 2013

feiertage

eigentlich wollte ich das ganze lange wochenende schon was zum veganen mett und dem keine-eier-likör schreiben. (rezepte gemaust bei sex, tofu und rock'n'roll und homeveganer)
beides hatte ich neben dem obligaten kartoffelsalat für die eurovision-party bei den pfotencheck-gründern lara und mitch fabriziert. doch mal ganz ehrlich, weder mett noch eierlikör sind sonderlich fotogen, da hätte ich besser laras köstliche pasties oder den wunderbaren nudelsalat fotografiert. denn ja, natürlich war alles bis hin zu den dipps auch vegan.
nun denn, es gab an dem abend auch wichtigeres als das essen. genau, das trinken! ha ha. nein, natürlich das alljährliche ereignis, das auf 'sehr musische junge männer' die gleiche faszination ausübt wie eine tanklast-katastrophe auf schaulustige.
da ich bisher nix kluges von herrn niggemeier gelesen habe, alle highlights sehr schön zusammengefasst hier im guardian live-blog. (dank an frau dr. ö!)

gestern war das wetter zu schön zum bloggen, da sind wir raus in die natur.
abends gab's 'nur' reste.

doch heute, an diesem nieseligen pfingstmontagmorgen, rettet mich meine bessere hälfte mit waffeln zum frühstück.
ich hätte mich ja seinerzeit beinahe geweigert, dieses pfanntastische waffeleisen in unserem einkaufsmarathon bei lakeland zu erstehen. doch manchmal ist es klüger, wenn man nachgibt. (nicht, dass wir die metal cones für blätterteighörnchen oder das shortbread mould bisher groß genutzt hätten...)
aber diese waffle pan ist echt der knaller!

Donnerstag, 16. Mai 2013

wer a sagt...

... muss auch b sagen!

'wer gackert, muss auch legen' wäre bei einem blog, in dem es um die vegane küche geht, auch reichlich unangemessen gewesen. hier muss niemand legen. keine eier. und auch keine milch. fleisch und fisch sowieso nicht.
wir ernähren uns – wer uns kennt, wird's wissen – wo es uns möglich ist vegan. die einschränkung zeigt bereits, ich bin dabei weder dogmatisch noch missionarisch. ich esse leidenschaftlich gern. und ebenso gern koche ich. und darum geht's.
auf the domestic tart soll also alles rund ums vegane essen gehen. von rezepten angefangen, über kochbuch- und produkt-tipps bis hin zu restaurant-empfehlungen. nicht als profi, da verkaufe ich bücher, sondern als passionierter foodie.

shameless seamus gibt es schon seit einer weile, in den letzten monaten nicht mehr allzu häufig aktualisiert. da findet ihr hauptsächlich fotos des schönsten hunds der welt.
hier wird's textlastiger. große frage, deutsch oder englisch? deutsch. gelegentlich englisch, z.b. unten, wenn ich keine lust habe, ein rezept oder einen anderen text zu übersetzen, oder wenn es einfach passt, oder vielleicht freunde wie jacqui oder johnnie betrifft.
durch's blödeln mit ihm auf facebook bin ich auch auf diese blog-idee gekommen. 
aber wieso the domestic tart?

vorgestern war mir mal wieder nach kuchen. das angebot in bäckereien, konditoreien und supermärkten ist da ja begrenzt. also, schnell was gebacken.
eines meiner lieblingskochbücher ist nigellas 'how to be a domestic goddess' [by the way, she's my goddess neben nigel, yotam und heidi, aber auch annik, mark, sophie und noch einigen anderen], und darin fand ich einen polenta-rhabarber-kuchen, den ich unbedingt mal in veganer variante ausprobieren wollte. ich überspringe galant die wortspielereien mit 'sweet, tart and moist', und als ich mal wieder das ergebnis auf facebook postete, schrieb ich dazu "ta-daah! the domestic tart calls it a day!"... nur ein bissschen geplänkel später... and a blog was born!

und nun will ich euch natürlich auch zum schluss das rezept nicht vorenthalten: